Personen Biografien
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Oberstleutnant Konrad Hupfer * 27.10.1911   Altdorf bei Nürnberg

Ritterkreuz am 21.09.1941 als Hauptmann und Chef 14./InfRgt 72

136. Eichenlaub am 28.10.1942 als Hauptmann und Kommandeur I./InfRgt 72

+ 10.04.1944 bei Czernowitz







Generalmajor Ludwig Kirschner *12.06.1904 in Bayreuth

Ludwig Kirschner trat am 1. Mai 1925 als Offiziersanwärter in die Bayerische Landespolizei ein. Am 16. Dezember 1926 wurde er dort zum Leutnant befördert.
Am 1. Oktober 1935 wurde er als Oberleutnant in die Wehrmacht übernommen.
Am 10. November 1938 wurde er zum Chef der 2. Kompanie vom
Aus einer Soldatenfamilie hervorgegangen, tritt er mit 10 Jahren in das Königlich Preußische Kadettenhaus Köslin in Pommern ein und erhält anschließend eine zweijährige Ausbildung an der Staatlichen Ausbildungsanstalt in Köslin.
Infanterie Regiment 104 ernannt. Mit der Kompanie nahm er am Westfeldzug teil.
Ende 1940 wurde er Kommandeur des I. Bataillons des
Infanterie-Regiments 436, das er im Rußlandfeldzug führte.
Am 1. August 1941 wurde er zum Major befördert. Für mehrfach bewiesene Tapferkeit wurde er am 18. Januar 1942 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 1. Mai 1942 wurde er zum Kommandeur vom
Infanterie-Regiment 72 ernannt.
Im Raum Feodosia zeichnete er sich mit seinem Bataillon besonders aus.
Nach der Verlegung in den Waldkaukasus zeichnete sich das Bataillon hier erneut besonders aus, wofür Oberstleutnant Kirschner am 28. Oktober 1942 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde.
Am 1. Mai 1943 wurde er dann zum Oberst befördert.
Am 30. November 1943 wurde er Kommandeur der Bataillonsführerschule in Antwerpen.

Am 30. Januar 1945 zum Generalmajor befördert, wurde er am gleichen Tag noch Kommandeur der
320. Volks-Grenadier-Division. An deren Spitze ist er am 11. Februar 1945 gefallen.

Eichenlaub am 28.Oktober 1942
Ritterkreuz am 18.Januar 1942

gefallen 11.2.1945 bei Saybusch/Galizien Polen



Generalleutnant Erich Reuter *30.03.1904 Neu-Hückeswagen bei Remscheid

Aus einer Soldatenfamilie hervorgegangen, tritt er mit 10 Jahren am 1.April 1920 in das Königlich Preußische Kadettenhaus Köslin in Pommern ein und erhält anschließend eine zweijährige Ausbildung an der Staatlichen Ausbildungsanstalt in Köslin.
Im April 1922 trat er in das I.Btl. Infanterie-Regiment 2 in Allenstein ein und wird hier am 1. April 1924 zum Fahnenjunker und am 1. Dezember 1927 zum Leutnant befördert. Er wurde Zugführer in der 3.Kompanie IR2 und ab dem 1.November 1929 in der 4.Kompanie IR2. Vor dieser Beförderung hatte er die Infanterieschule in Ohrdruf/Thüringen und die Infanterieschule in Dresden besucht.
Am 1 Juni 1932 wird er als Oberleutnant Adjutant des I. (Jäger)/IR 2 in Ortelsburg und im Oktober 1934 Kompanieführer der 14./IR 2. Ein Jahr später am 1.Juli 1935 ist er bereits Hauptmann und Chef der 14.Kompanie. Weiterhin folgt ab dem 6.Oktober 1936 eine Versetzung zum Infanterie-Lehr-Regiment in Döberitz in der er Chef der Panzerabwehr Kompanie wird, dann erfolgt die Kommandierung zum OKW am 25.Juli 1938 in die Inspektion 6 (Kfz.). Er übernimmt Kurierreisen über Dänemark-Schweden-Sowjetunion nach Japan und am 5. November 1939 übernimmt er als Kommandeur das I./IR 21 der 50. ID und ist an den Feldzügen in Frankreich, wo er kurzzeitig in französische Hände gerät, und Griechenland beteiligt. Am 20.März 1940 wurde er zum Major befördert.
Im Sommer 1941 erlebt er den Einmarsch nach Russland. Hier erhält er bereits am 10. August 1941 als Major die Anerkennungsurkunde des Oberbefehlshabers des Heeres für eine Tat vom 5. bis 12. Juli 1941 bei Cornesti-Sat. Am 29. September 1941 wird er mit der Ehrenblattspange beliehen.
Nach dem ersten Angriff auf Sewastopol im Winter 1941/1942 wird er wiederum ausgezeichnet. Er bekommt am 12. März 1942 als zweiter Angehöriger des IR 122 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen, nachdem er das Regiment im Februar übernommen hatte.
Mit dem 1. April 1942 erhält er seine Beförderung zum Oberstleutnant. Es folgen die Wiedereroberung der Halbinsel Kertsch im Mai und die äußerst schweren Kämpfe um Sewastopol im Juni/Juli 1942.
Am 17. August 1942 wird er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Kurze Zeit später verlässt er die Division und tritt am 1. November 1942 eine Stelle als Abteilungschef im Heerespersonalamt des OKH an. Hier wird er genau einen Monat später, am 1. Dezember, zum Oberst befördert.
Mit dem 1. April 1943 wird er als Adjutant zur Heeresgruppe Nordukraine abkommandiert. Im Juli 1944 übernimmt er die Grenadier-Brigade 1134 als Kommandeur. Diese Einheit war im Rahmen der Operation „Walküre“ am 26. Juli 1944 aufgestellt worden und stand in der Nordukraine bei Reichshof.
Schon am 26. August übernimmt er die Führung der 46. ID, welche zu dieser Zeit im Rahmen der 8. Armee in den Karpaten eingesetzt ist, nachdem er an einem Divisionsführerlehrgang in Hirschberg teilgenommen hatte. Am 9. November 1944 wird er zum Generalmajor befördert.
Es folgen schwere Kämpfe in Ungarn und am 21. Januar 1945 erhält er das 710. Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Noch kurz vor Kriegsende wird er 20. April 1945 zum Generalleutnant befördert, gerät dann aber am 8. Mai 1945 in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst am 8. Oktober 1955 wieder entlassen wird.
Im Zivilleben ist er anschließend u.a. Bezirksleiter bei der Bausparkasse, Leitender Mitarbeiter bei der Telefunken GmbH und bei Auto Union und lebt nach seiner Pensionierung in Wasserburg am Bodensee. Stets hält er über die Traditionsgemeinschaft der 50. ID Kontakt zu seinen ehemaligen Kameraden.

Eichenlaub am 21.Januar 1945
Ritterkreuz am 17.August 1942
Deutsches Kreuz in Gold am 12.März 1942
Anerkennungsurkunde am 10.August 1941
Ehrenblattspange am 29.September 1941

Erich Reuter verstirbt am 30.Oktober 1989 in Lindau







Generalleutnant Ernst Haccius *11.12.1893 in Hannover

Ernst Haccius trat am 9. Februar 1914 als Fahnenjunker in das Hannoversches Jäger-Bataillon Nr. 10 ein. Am 1. Oktober 1914 wurde er zum Fähnrich befördert. Ab Oktober 1914 wurde er in das Königlich Preußisches Reserve-Jäger-Bataillon Nr.10 versetzt. Am 6. Dezember 1914 wurde er dort zum Leutnant befördert. Mit diesem Bataillon machte er dann den ersten Weltkrieg mit. Dabei wurde er mit beiden Eisernen Kreuzen ausgezeichnet. Am 18. Oktober 1918 wurde er zum Oberleutnant befördert. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde er in die Reichswehr übernommen. Dabei kam er nach der Bildung des 100.000 Mann Heeres zum 17.Infanterie Regiment. In diesem wurde er beim Regimentsstab am 1. März 1927 zum Hauptmann befördert. Danach wurde er als Regimentsadjutant im 17.Infanterie Regiment eingesetzt. Nach dem Frühjahr 1932 wurde er als Kompaniechef im 17.Infanterie Regiment eingesetzt. Am 1. Oktober 1934 wurde er zum Major befördert und gleichzeitig als Adjutant zum Artillerieführer II. versetzt. Am 15. Oktober 1935 übernahm er dann als Kommandeur das III. (Jäger-) Bataillon vom Infanterieregiment 17. Als solcher wurde er am 1. April 1937 zum Oberstleutnant befördert. Am 1. Oktober 1937 gab er sein Kommando ab und wurde Adjutant beim X. Armee Korps. Bei der Mobilmachung wurde er dann zum Adjutant vom stellvertretenden Generalkommando X. Armeekorps. Als solcher wurde er am 1. April 1940 zum Oberst befördert. Am 23. Mai 1940 übernahm er dann als Kommandeur das Infanterie Regiment 65. Im Russlandfeldzug wurden ihm beide Spangen zu den Eisernen Kreuzen verliehen. Am 3. Oktober 1941 wurde ihm die Anerkennungsurkunde des Oberbefehlshabers des Heeres verliehen. Am 27. Oktober 1941 wurde ihm als Regimentskommandeur vom Infanterie Regiment 65 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Dieses Kommando behielt er bis zum 5. April 1942. An diesem Tag wurde er mit der Führung der 46.Infanterie Division beauftragt. Am 20. April 1942 wurde er zum Generalmajor befördert, wobei das Rangdienstalter auf den 1. April 1942 datiert wurde. Am 20. April 1942 wurde er damit auch zum Kommandeur der 46.Infanterie Division ernannt. Als solcher ist er am 11. Februar 1943 zu Füßen des Kaukasus gefallen. Posthum wurde er am 2. April 1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Ebenfalls posthum wurde er zum Generalleutnant befördert, wobei das Rangdienstalter auf den 1. Januar 1943 datiert wurde.

Ritterkreuz am 2.April 1943 posthum
Deutsches Kreuz in Gold am 27.Oktober 1941
Spange 1939 zu EK1 und EK2 erster Weltkrieg

gefallen 11.Februar 1943 Kaukasus




General der Infanterie Arthur Hauffe *20.12.1891 in Wittgendorf

Arthur Hauffe trat am 25. April 1912 als Fahnenjunker in das 3. Großherzoglich Hessisches Infanterie-Leibregiment "Großherzogin" Nr. 117 ein. Am 18. Dezember 1913 wurde er in diesem Regiment zum Leutnant befördert. Im Sommer 1915 wurde er dann in das Reserve-Regiment Nr. 29 versetzt. In diesem wurde er als Adjutant am 27. Januar 1917 zum Oberleutnant befördert. Ende 1917 kam er dann als Ordonanz-Offizier zum Generalstab vom Oberbefehlshaber Ost. Im 1. Weltkrieg wurden ihm beide Eisernen Kreuze verliehen. Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen. Dort kam er zuerst zum 1. (Preuß.) Infanterie-Regiment. Anfang 1921 wurde er in das Reichswehrministerium versetzt. Ab Herbst 1921 wurde er zur Führergehilfenausbildung in das 1. (Preuß.) Reiter-Regiment versetzt. Im Herbst 1922 wurde er dann wieder zum 1. (Preuß.) Infanterie-Regiment versetzt und kam dort zum Ausbildungs-Bataillon. Im Herbst 1923 setzte er seine Führergehilfenausbildung beim 3. (Preuß.) Reiter-Regiment fort. Dabei wurde er am 1. Mai 1924 zum Hauptmann befördert. Im Herbst 1924 wurde er dann wieder in das Reichswehrministerium versetzt. Im Herbst 1929 wurde er dann für ein Jahr zum Stab der 4. Division der Reichswehr versetzt. Am 1. Oktober 1930 wurde er dann zum Chef der 10. Kompanie vom 9. (Preuß.) Infanterie-Regiment ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1932 zum Major ernannt. Danach wurde er als Ia in den Stab der 2. Division der Reichswehr versetzt. Dort wurde er am 1. Januar 1935 zum Oberstleutnant befördert. Am 1. Oktober 1935 wurde er dann in den Stab der Wehrmachtakademie versetzt. Am 6. Oktober 1936 wurde er zum Kommandeur des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 82 ernannt. Als solcher wurde er am 1. August 1937 zum Oberst befördert. Im Herbst 1937 wurde er dann als Ia in den Generalstab vom Gruppenkommando 3 versetzt. Im Frühjahr 1939 wurde er dann zum Chef des Generalstabes beim Generalkommando der Grenztruppen Oberrhein ernannt. Dadurch wurde er automatisch ab Mitte September 1939 zum Chef des Generalstabes beim XXV. Armeekorps ernannt. Im Frühjahr 1940 wurde er dann zum Chef des Generalstabes beim XXXVIII. Armeekorps ernannt. Am 30. September 1940 wurde dann zum Chef des Generalstabes bei der Deutschen Heeresmission in Rumänien ernannt. Dort wurde er am 1. Juni 1941 zum Generalmajor befördert. Ab diesem 1. Juni 1941 wurde er dann als Chef der Deutschen Heeresmission in Rumänien bezeichnet. Am 1. Januar 1943 wurde er noch zum Generalleutnant befördert. Am 20. Januar 1943 wurde er in die Führerreserve versetzt. Er wurde dann am 27. Februar 1943 zum Kommandeur der 46. Infanterie-Division ernannt. Diese führte er etwa ein halbes Jahr lang bevor er erneut kurzzeitig in die Führerreserve versetzt wurde. Ihm wurden im Zweiten Weltkrieg auch beide Spangen zum Eisernen Kreuz verliehen. Am 25. Juli 1943 wurde er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 7. September 1943 wurde er mit der Führung vom XIII. Armeekorps beauftragt. Am 1. November 1943 wurde er zum General der Infanterie befördert und damit gleichzeitig zum Kommandierenden General vom XIII. Armeekorps ernannt. Am 11. April 1944 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Am 25. April 1944 begab er sich auf einen etwas längeren Urlaub. Am 5. Juni 1944 kehrte er wieder als Kommandeur zurück zu seinem Korps. Am 22. Juli 1944 wurde er östlich von Lemberg durch Soldaten der Roten Armee gefangen genommen. Am gleichen Tag ist er während des Marsches in die Gefangenschaft auf eine Mine getreten und dabei getötet wurde.

Ritterkreuz am 25 Juli 1943
Spange 1939 zum EK1 und EK2 erster Weltkrieg

gefallen am 22.Juli 1944 durch Mine




General der Infanterie Kurt Röpke *29.11.1896 in Solingen/Westfalen

Kurt Röpke trat am 24. April 1914 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 57 in Wesel ein und kämpfte ab August 1914 im Ersten Weltkrieg. Am 18. Februar 1915 wurde er zum Leutnant befördert und wurde Zug- und Kompanieführer. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen und im Truppendienst im Infanterie-Regiment 17 eingesetzt. Bei der Erweiterung der Reichswehr am 1. Oktober 1934 kam er als Kompaniechef zum Infanterie-Regiment 38. Ab 1936 wurde er als Taktiklehrer an die Infanterie-Schule Döberitz versetzt. Am 1.  April 1938 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 10. November 1938 Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 67. Bei Kriegsbeginn des 2. Weltkriegs im Sommer 1939 wurde er dann zum Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 203. Ab dem 15. Dezember 1939 war er wieder am Lehrstab 2 der Infanterie-Schule Döberitz. Am 1. August 1940 wurde er zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment 50 ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1941 zum Oberst befördert. Ab dem Sommerbeginn 1941 führte er das Regiment im Ostfeldzug beim Angriff auf Rußland. Am 1. September 1942 wurde er wieder Lehrer in Döberitz und am 26. Mai 1943 Führer der 320. Infanterie-Division. Am 1. August 1943 zum Generalmajor befördert, wurde er am gleichen Tag Kommandeur der Division. Am 20. August 1943 wurde er Kommandeur der 46. Infanterie-Division und am 17. November 1943 wegen persönlicher Tapferkeit mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 1. Februar 1944 zum Generalmajor befördert, führte er die 46. Infanterie-Division bis zum 10. Juli 1944 in der Südukraine. Ende September 1944 wurde er Kommandierender General des XXIX. Armeekorps und am 15. Oktober 1944 zum General der Infanterie befördert. Für seine Führungsleistungen während der Abwehrkämpfe in Ungarn und der Slowakei wurde er am 14. April 1945 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. In Mähren geriet er verwundet in russische Gefangenschaft, aus der er 1956 entlassen wurde.

Eichenlaub am 14.April 1945
Ritterkreuz am 17.November 1943
Deutsches Kreuz in Gold

verstorben am 21.7.1966






Major im Generalstab Erich Dierks *29.3.1916 Tostedt,Kreis Harburg/Niedersachen

Ritterkreuz am 13.1.1945 als Hauptmann und Führer II.Btl. Grenadierregiment 42
verstorben am 25.1.1979 in Bergen an der Dumme/Niedersachsen





Oberfeldwebel Rudolf Fuchs *27.4.1919 in Lindenhardt/Oberfranken

Ritterkreuz am 26.8.1943 als Zugführer 2.Kompanie Grenadier Regiment 42
verstorben am 27.2.1998






Oberfeldwebel Georg Heinzmann *01.6.1910

Ritterkreuz am 3.5.1942 als Zugführer der 12.MG Kompanie Infanterie Regiment 42





Oberstleutnant Karl Kraft *07.1.1897 in Remsa/Sachsen


Ritterkreuz am 18.1.1942 als Major und Kommandeur I.Btl.Infanterie Regiment 42
verstorben am 28.1.1942 im Lazarett Akkermann bei Odessa





Generalleutnant Ernst Maisel *16.9.1896 in Landau

Ritterkreuz am 06.4.1942 als Oberst und Kommandeur des Infanterie Regiment 42





Leutnant der Reserve Wolfgang Mathes *07.8.1917 in Leipzig


Ritterkreuz am 09.1.1945 als Führer 5.Kompanie Grenadierregiment 42

gefallen am 18.2.1945 am Gran Brüclenkopf/Slowakei





Oberst Friedrich Richter *27.8.1910 in Bayreuth

Friedrich Richter trat am 14. April 1931 in das Infanterie-Regiment 21 ein, wurde am 1. Oktober 1934 in das Infanterie-Regiment 42 versetzt und nahm mit diesem als Oberfeldwebel und Zugführer am Polenfeldzug teil. Am 1. Dezember 1939 wurde er zum Leutnant und am 1. Februar 1940 zum Oberleutnant befördert und wurde anschließend Chef der 4. Kompanie des Regiments. Mit diesem nahm er 1940 am Westfeldzug teil und kämpfte 1941 auf dem Balkan und dann in Rußland. Ab März 1942 führte er das III. / Infanterie-Regiment 42 vor Sewastopol und wurde am 1. Mai 1942 zum Hauptmann befördert. Am 24. Mai 1943 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet und zeichnete sich anschließend bei den Abwehrkämpfen am Mius und am Donez bei Isjum besonders aus, wofür ihm am 17. August 1943 das Ritterkreuz verliehen wurde. Anfang 1944 wurde er bei Kriwoi Rog schwer verwundet und kam nach seiner Genesung am 26. April 1944 in die Führerreserve des OKH. Am 11. November 1944 wurde er mit der Führung des Grenadier-Regiments 1222 beauftragt. Am 30. Januar 1945 zum Oberstleutnant befördert, wurde er Kommandeur des Regiments, mit dem er sich im März 1945 im Brückenkopf Wesel besonders auszeichnete. Hierfür wurde er am 5. April 1945 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 17. April 1945 geriet er in amerikanische Gefangenschaft.


Eichenlaub am 5.Aptil 1945
Ritterkreuz am 17.August 1943
Deutsches Kreuz in Gold am 24.Mai 1943

verstorben am 17 Juni 1969






Oberleutnant Konrad Schmidt *12.8.1912

Ritterkreuz am 23.8.1943 als Führer 12.kompanie Grenadierregiment 42

verstorben am 21.7.1943





Major der Reserve Josef Stiegler *30.05.1899 in Bayreuth

Ritterkreuz am 10.07.1942 als Oberleutnant d.R. und Führer II.Btl.Infanterie Regiment 42

verstorben am 10.2.1982 in Erding







Oberleutnant d.R. Korbinian Viechter *27.11.1914 in Großhöhenrain/Kreis Rosenheim


Nach Besuch der Volksschule ergriff er den Beruf eines Maurers. Mit Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht 1934 mußte er diese Tätigkeit jedoch für 1 ½  Jahre unterbrechen. Am 3. April 1934 rückte er beim Grenadier-Regiment 19 ein, dieses Regiment gehörte zur 7. Infanterie-Division und lag in München. Bereits in dieser Zeit zeigten sich seine menschlichen Eigenschaften, die ihn auf seinem späteren militärischen Weg auszeichnen sollten. Korbinian war stets bereit sich für seine Kameraden einzusetzen und gegen Ungerechtigkeiten anzukämpfen, auch scheute er nicht davor zurück, sich dabei mit Vorgesetzten auseinanderzusetzen. Letzteres führte jedoch dazu, daß er im Oktober 1935 mit Ende seiner Wehrdienstzeit als einfacher Schütze entlassen wurde.

Korbinian Viechter kehrte in seinen erlernten Beruf zurück. Doch vor der Kulisse des drohenden Krieges mußte er Ende August 1939 erneut von seiner Familie Abschied nehmen. Im Raum Rosenheim - Bad Aibling wurde die 212. Infanterie-Division aufgestellt. Korbinian Viechter kam zur 4. Kompanie / Infanterie-Regiment 320. Mit dieser Einheit erlebte er den Jahreswechsel 1939/1940 als Grenzsicherung am Westwall. Schnell erkannte sein Bataillonskommandeur seine Fähigkeiten und schickte ihn auf einen Unteroffizierslehrgang. Am 1. Januar 1940 wurde Korbinian Viechter zum Unteroffizier befördert und zum Gruppenführer eines Granatwerfertrupps ernannt.

Im Frankreichfeldzug des Jahres 1940 mußte er zum ersten Mal die ihm anvertrauten Soldaten im Einsatz führen. Korbinian sammelte erste Kampferfahrungen, erlitt seine erste Verwundung und wurde am 9. Juli 1940 mit dem EK II ausgezeichnet.

Nach Ende des Krieges im Westen verblieb die 212. Infanterie-Division zuerst als Besatzungstruppe in Frankreich und kehrte danach in die Heimat zurück. Innerhalb des Bataillons wurde nun ein ganzer Granatwerfer-Zug aufgestellt, als Zugführer wurde Unteroffizier Viechter ernannt. Er sorgte in den kommenden Monaten für eine gründliche Ausbildung der noch jungen Soldaten. Seine Position als Zugführer wurde mit der Beförderung zum Feldwebel am 1. März 1941 gefestigt.

Am 21. Juni 1941 begann der Krieg gegen Rußland. Im Oktober 1941 wurde die 212. Infanterie-Division, bis zu dieser Zeit in der Heimat verblieben, ebenfalls an die Front in Marsch gesetzt. Es folgten schwere Kämpfe im Raum Leningrad und in der Zeit des Jahreswechsel 1941/42 am Wolchow. Mehrfach konnte Korbinian Viechter mit seinen Granatwerfern schwierige Situationen bereinigen. Für diesen Einsatz wurde er am 8. Mai 1942 mit dem EK I und am 22. Mai mit dem Infanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet, wenige Tage darauf erfolgte auch die Beförderung zum Oberfeldwebel.

Am 6. Juni 1942 wurde er während eines Gefechtes verwundet, ein Lazarettaufenthalt in der Heimat war die Folge. Korbinian kam zur Ausheilung nach Ingolstadt. Im August 1942 erhielt er eine neue Aufgabe. Er bekam eine Kommandierung auf den Truppenübungsplatz Hohenfels. Dort sollte er als erfahrener Rußlandkämpfer als Leiter einer Waldkampfbahn die Ausbildung junger Soldaten unterstützen. Im November 1942 nach Ingolstadt zurückgekehrt fand er dort Verwendung als Ausbilder von Offiziersbewerbern.

Im April 1943 überredete ihn sein alter Bataillonskommandeur, doch selbst die Laufbahn eines Offiziers einzuschlagen. So kam Korbinian Viechter zu einem Offizierslehrgang nach Wiener Neustadt. Am Ende dieses Lehrgangs wurde er am 1. August 1943 zum Leutnant der Reserve befördert. Dem folgte eine erneute Verwendung an der Ostfront. Korbinian Viechter kam zur 167. Infanterie-Division und sollte dort im Grenadier-Regiment 315 als Kompanieführer die 8. Kompanie übernehmen. Die Kämpfe im Südabschnitt des Jahres 1943 erforderten auch von ihm höchsten Einsatz. Als Ende November 1943 den Sowjets ein Durchbruch durch die Linien der Division gelang, konnte er einen Teil seiner Leute erfolgreich zu den eigenen Linien zurückführen. Dabei wurde er erneut verwundet. Es folgte wiederum ein Lazarettaufenthalt und eine kurzzeitige Rückkehr in die Heimat.

Nach erneuter Ausheilung kam Korbinian Viechter im Februar 1944 erst zur Führerreserve Süd und erhielt wenig später die Kommandierung zur 46. Infanterie-Division. Hier übernahm er als Kompanieführer die 4. Kompanie im Grenadier-Regiment 42. Die Fronten im Osten gingen immer weiter zurück und die Kampfstärken der deutschen Einheiten schmolzen dahin. Nach der Rückführung der Division aus Rumänien drohte in den Karpaten Ende September 1944 die Einschließung durch nachdrängende russische Verbände. Leutnant Viechter erhielt den Auftrag, mit einer schnell zusammengestellten Einheit eine wichtige Anmarschstraße zu sperren und so der Division den Rückzug zu ermöglichen. Diese Aufgabe glich einem Himmelfahrtskommando. Doch ihm gelang die Durchführung, ohne einen eigenen Mann zu verlieren. Für diese große soldatische Leistung wurde Korbinian Viechter am 20. Oktober 1944 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Weiterhin erfolgte die Beförderung zum Oberleutnant der Reserve.

Bei den anschließenden Kämpfen wurde er erneut verwundet. Wiederum kam es zu einem kurzen Aufenthalt in der Heimat. Ende Oktober 1944 kehrte Korbinian Viechter erneut an die Front zurück und übernahm als Kompaniechef die 13. Kompanie im Grenadier-Regiment 42. Es folgten die schweren Rückzugskämpfe des Jahres 1945 in Ungarn und in der Slowakei. Korbinian Viechter selbst wurde noch am 28. April 1945, wenige Tage vor Ende des Krieges, erneut schwer verwundet. Es war dies seine 9. Verwundung. Davon zeugten sowohl das Verwundetenabzeichen in Gold als auch die Nahkampfspange in Silber.

Aufgrund seiner Verwundung völlig hilflos geriet er wie viele seiner Kameraden in russische Gefangenschaft. Nach der Ausheilung seiner Wunden kam er im September 1945 erneut nach Rußland, in ein Gefangenenlager im Kaukasus. Auch hier setzte er sich stets für seine ihm anvertrauten Männer ein. In einer Auseinandersetzung mit russischen Wachposten erhielt er im Dezember 1945 eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Nur das Können eines russischen Arztes rettete ihm das Leben und die schützende Hand eines jungen NKWD-Offiziers bewartete ihn vor einer Verurteilung. Es folgten jedoch noch 4 weitere schwere Jahre in Kriegsgefangenschaft. Nur der Gedanke an die Heimat und an die Familie ließen ihn diese Zeit überstehen. Erst mit Beginn des Jahres 1950 kehrte Korbinian Viechter in seinen Heimatort zurück.


Ritterkreuz am 20.10.1944
Eisernes Kreuz 1.Klasse am 8.Mai 1942
Eisernes Kreuz 2.Klasse am 9.Juli 1940
Infanterie Sturmabzeichen am 22.Mai 1942
Nahmakmpfspange in Silber
Verwundetenabzeichen in Gold

verstorben am 12.2.2006





Major Eduard Schäfer *13.08.1913

Ritterkreuz am 23.08.1943 als Major und Kommandeur I.Btl.Gren.Regiment 72




Oberfähnrich Peter Windschüttl *20.05.1918

Ritterkreuz am 22.07.1943 als Unteroffizier der Reserve,Geschützführer 14.Panzer Jäger Kompanie Grenadier Regiment 72

verstorben 21.1.1992







Major der Reserve Karl Bock *09.11.1899 in Legelshurst/Rhein

Karl Bock wurde am 09.11.1899 in Legelshurst bei Kehl am Rhein geboren und trat im Juli 1917 dem Ersatz-Bataillon 1 des Badischen Leib-Grenadier-Regiments Nr. 109 bei. Nach erfolgter Grundausbildung wird er im Februar 1918 zum Leib-Grenadier-Regiment 109 ins Feld überstellt. Dort wird er zunächst zur Minenwerfer-Kompanie 19 und schließlich zum Oldenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 91 versetzt. Sein letzter Dienstgrad war der eines Unteroffiziers und Offiziersaspirant. Als solcher gerät er am 30.09.1918 in französische Gefangenschaft, aus der er im Februar 1920 entlassen wird.
Wieder in der Heimat trat Bock im Juni 1923 der NSDAP bei und im November 1923 wieder aus.
Von Juli bis Oktober 1923 in der so genannten Schwarzen Reichswehr in Berlin, legt er 1926 sein Examen zum Diplom-Ingenieur ab und nimmt 1935 an einer Reserve-Übung bei der MG-Kompanie des  Infanterie-Regiment 21, dem späteren IR 42, teil, sowie vom 15.09. bis zum 24.10.1938 beim Infanterie-Regiment 42 in Hof. Zuvor war er 1930 wieder der NSDAP  und am 20.11.1930 der SS beigetreten. Als SS-Mann kommt er im November 1930 in die 32. SS-Standarte "Baden" zunächst nach Karlruhe und ab August 1933 nach Heidelberg.
Im März 1932 übernimmt er die Führung des 5. Sturms der Standarte bzw. im Oktober 1932 des II. Sturmbanns. Am 09.11.1933 wird er zum Führer der 32. SS-Standarte "Baden" ernannt und wird wird am 07.05.1934 zu den Politischen Bereitschaften, der Vorläufer der SS-Verfügungstruppe, nach Württemberg versetzt. Anschließend vom 26.10.1934 bis zum 15.02.1935 Stabsführer im SS-Oberabschnitt "Südost" im Wehrkreis VIII in Brieg ernannt, übernimmt er am 15.02.1935 die Führung des SS-Abschnittes XXVIII in Bayreuth. Als Führer dieses Abschnittes wird er am 10.04.1^938 erfolglos für die Wahl zum Großdeutschen Reichstag vorgeschlagen und stattdessen am 01.07.1938 Stabsführer im SS-Oberabschnitt "Nordwest" in Hamburg-Altona.
Mit Meldung vom 15.09.1939 in der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 97, nahm er am Polen-Feldzug, sowie am West- und Balkan-Feldzug teil. Wann genau zum Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 97 ernannt ist unbekannt, zumindest hatte er zunächst die Führung des Bataillons übernommen.
Im Rahmen der 46. Infanterie-Division zunächst auf der Krim und dann auf der Halbinsel Kertsch im Einsatz, zeichnete sich Bock bei den Grossangriffen des Gegners vom 27. und 28.02.1942 besonders aus. Mit seinem Bataillon stabilisierte er die durch zurückgehende Rumänen am linken Flügel des Regiments geschwächte Front und brachte den Angriff des Gegners zum Stehen. Er verhinderte damit das völlige Aufrollen der Front des Regiments und der Division nach Süden und damit den Durchbruch des Gegners auf die Halbinsel Krim. Bock erhielt dafür am 03.05.1942, als Hauptmann der Reserve und Kommandeur des III. Bataillons des Infanterie-Regiments 97, das Ritterkreuz. Zeit seiner Versetzung zur Wehrmacht blieb er von November 1939 bis zum 20.01.1943 Führer des SS-Abschnitts XX in Kiel.
Nach Verlegung der Division in den Westkaukasus fällt Bock am 20.01.1943 nach dreimaliger Verwundung im Angriff südlich von Ssarmuskaja bei Tuapse im Kampf.


Ritterkreuz am 03.05.1942
Deutsches Kreuz in Gold am 16.3.1942
Eisernes Kreuz 1.Klasse am 09.8.1941
Eisernes Kreuz 2.Klasse am 20.06.1940
Verwundetenabzeichen in Silber

gefallen am 20.01.1943 im Westkaukasus






Leutnant Karl Georg Eiden *20.01.1917 in Gunzenhausen/Mittelfranken


Karl Eiden trat am 28. Oktober 1935 als Schütze in die 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 42 ein. Am 1. Oktober 1936 wurde er zum Gefreiten befördert und am 4. Oktober 1937 in die 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 42 versetzt. Am 1. Januar 1938 wurde er zum Unteroffizier befördert und am 26. August 1939 in die 8. (MG-) Kompanie des Infanterie-Regiments 97 versetzt. Am 1. Januar 1940 wurde er zum Feldwebel und am 1. März 1941 zum Oberfeldwebel befördert. Am 10. und 11. Januar 1943 hatte Oberfeldwebel Eiben als Zugführer während der schweren Abwehrkämpfe bei Popowa an der Tupasefront einen feindlichen Durchbruch an entscheidender Stelle zum Stehen gebracht und aus eigenem Entschluß die russischen Einheiten aus den eigenen Stellungen geworfen. Dabei wurde er am 11. Januar 1943 verwundet.  Für seine Leistung wurde er am 7. März 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 16. April 1943 wurde er in das Reserve-Lazarett XIII Hof verlegt und am 29. Juni 1943 in das Grenadier-Ersatz-Bataillon 97 versetzt. Am 24. Juli 1943 wurde er in die Genesenden-Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillons 97 versetzt, am 27. Juli 1943 kam er in die Stamm-Kompanie dieses Bataillons. Am 1. August 1943 wurde er zum Fahnenjunker ernannt und am 6. August 1943 auf den 14. Fahnenjunker-Lehrgang an der Schule V für Fahnenjunker der Infanterie kommandiert. Von Dezember 1943 bis März 1944 wurde er auf den 2. Oberfähnrich-Lehrgang und am 28. Februar 1944 auf den 8. Kompanieführer-Lehrgang an der Infanterie-Schule Döberitz kommandiert. Am 20. April 1944 zum Leutnant befördert, wurde er in die Führer-Reserve des OKH versetzt. Am 2. Juni 1944 wurde er in die 4. Kompanie des Luftwaffen-Füsilier-Bataillons 19 versetzt. 1945 wurde er in die Aufklärungs-Abteilung der 11. Panzer-Division versetzt.

Ritterkreuz am 7.3.1943
Eisernes Kreuz 1.Klasse
Infanterie Sturmabzeichen
Verwundetenabzeichen






Major Alfred Engler *04.5.1909

Ritterkreuz am 18.11.1944 als Führer Grenadier Regiment 97





Oberst Karl Koppenwallner *29.11.1905

Ritterkreuz am 01.01.1944 als Kommandeur Grenadier Regiment 97





Oberleutnant der Reserve Helmuth Ott

Ritterkreuz am 16.11.1943 in der 3.Kompanie Grenadier Regiment 97






Oberstleutnant der Reserve Rudolf Richter *13.08.1894 in Groß Schönau

Ritterkreuz am 07.08.1942 als Major d.R. und Führer Inf.Regiment 97
verstorben am 8.5.1945 im Lazarett Warnsdorf (Krebserkrankung)





Feldwebel Wolfgang Stocker *29.7.1914 in Grünhaid-Schönwald/Oberfranken

Ritterkreuz am 4.5.1944 als Zugführer 6.Kompanie Grenadier Regiment 97
verstorben am 28.03.1999



Stabsgefreiter Franz Xaver Attenberger *19.7.1915 in Rassberg/Passau

Franz-Xaver Attenberger wurde am 19.07.1915 in Rassberg, Gemeinde Neuhofen/Passau als Sohn der Eheleute und Bauern Franz und Anna Attenberger geboren.
Nach Besuch der Volksschule Neuhofen bis April 1928, besucht Attenberger die Landwirtschaftliche Winterschule in Pfarrkirchen von November 1934 bis März 1935 und von November 1935 bis März 1936 und erlernt so den Beruf des Landwirts.
Im Frühjahr 1936 wird er k.v. zur leichten Artillerie gemustert und absolviert vom 08.04.1936 bis zum 23.09.1936 seine Arbeitsdienstpflicht in Massing, im Straßenbau und der Rottregulierung.
Am 03.11.1937 wird Attenberger zur 3. Batterie des Artillerie-Regiments 7 nach München einberufen und nimmt mit dieser am Anschluss Österreichs, des Sudetenlands und der Tschechei teil. In diese Zeit fällt wohl auch die Versetzung zum Artillerie-Regiment 114.
Nach Teilnahme am Feldzug gegen Polen, verlegt das Regiment am 04.11.1939 nach Westfalen und nimmt dann am Frankreichfeldzug teil, wo das Regiment im Rahmen der 46. Infanterie-Division bis März 1941 als Bestatzungstruppe verweilt.
Am 22.06.1941 beginnt auch für Attenberger der Angriff gegen die Sowjetunion, der ihn über Jassy, an den Dnjestr, zum Dnjepr, an den Bug, nach Perekop und auf die Krim führt. Vor Kertsch wird er als Munitionsfahrer am 30.10.1941 verwundet. Seine 4 Zugpferde sterben, er selbst erhält 29 Splitter in Hals, Kopf und Oberschenkel. Er wird dann ins Lazarett nach Dnjepropetrowsk und zuletzt nach Lindau verlegt.
Ende Mai 1942 wird Attenberger in die Genesungsbatterie nach Eger verlegt und kommt Anfang März 1943 als Fahrer eines RSO (Raupenschlepper Ost) zurück an die Ostfront zur 3. Batterie seines Artillerie-Regiments 114. In diese Zeit fällt auch die Beförderung zum Obergefreiten.
Ende 1944 befindet sich das Regiment in einem Kessel nordöstlich von Budapest. Nächtens versuchte man auszubrechen, wobei die Zugmaschine Attenbergers beschädigt und er selbst durch eine MPi-Garbe am Bein verwundet wurde. Dennoch ging er allein und verwundet gegen den gegnerischen Kampfstand vor, der die Straßenkreuzung sperrte. Nachdem er diesen zunächst zum Schweigen brachte, befahl er seinen Kameraden das Nest weiter niederzuhalten und begann in aller Ruhe sein Fahrzeug, bei Kerzenlicht und Feindfeuer, zu reparieren. Wieder funktionstüchtig brachte Attenberger sein Fahrzeug mitten durch das feindbesetzte Dorf in Sicherheit. Mittlerweile war jedoch die 2. Zugmaschine an der gleichen Straßenkreuzung in Brand geschossen worden. Attenberger meldete sich daraufhin freiwillig mit seiner Zugmaschine zurückzufahren, um das Geschütz. zu bergen. Der Gegner hatte sich jedoch weiter verstärkt, so daß das Aufprotzen erstens in hellem Feuerschein der brennenden Zugmaschine und im heftigsten Feindfeuer erfolgen musste. Attenberger, mit drei Steckschüssen im rechten Oberschenkel, wurde weiterhin durch Splitter im Gesicht verwundet, hielt aber nach wie vor den Gegner mittels seiner MPi und durch Handgranaten in Schach. Als der Gegner kurz davor war Attenberger gefangen zu nehmen, brauste dieser mit dem Geschütz davon und kam wohlbehalten bei seinen Kameraden an.
Mehrfach verwundet weigerte sich Attenberger jedoch seine Zugmaschine zu verlassen, bevor der Durchbruch nicht restlos geglückt war. Kurz vor den eigenen Linien erhielt Attenbergers Zugmaschine einen Volltreffer und stand sofort in Flammen. Zunächst fuhr er das Fahrzeug in Deckung, rette einen Kameraden vor dem Verbrennungstod und begann das, mit Munition und Sprengstoff beladene, Fahrzeug zu löschen. Dabei verbrannte er sich beide Hände. Dennoch gelang es ihm das Fahrzeug zu retten, wobei dieses sogar noch fahrbereit blieb. Als man am nächsten Abend die rettenden Linien passierte, erheilt die Zugmaschine einen weiteren Volltreffer und fiel aus. Attenberger machte sich trotz seiner erheblichen Verletzungen erneut an die Reparatur seines Fahrzeugs und schaffte seinen RSO nach 5 Stunden Reparatur aus dem Feuerbereich der feindlichen Waffen. Erst jetzt übergab er sein Fahrzeug einem anderen und wurde zum Verbandsplatz geschafft. Für diese tapferen und mutigen Taten des 05.12.1944 (Angabe Attenbergers) erhielt der 1944 zum Stabsgefreiten beförderte, am 21.01.1945, als Kraftfahrer in der 3. Batterie der Artillerie-Regiments 114, das Ritterkreuz.

Ritterkreuz am 21.01.1945
Eisernes Kreuz 1.Klasse
Eisernes Kreuz 2.Klasse
Krimschild
Verwundetenabzeichen Silber
Medaille Winterschlacht im Osten
Medaille zur Erinnerung an den 13.03.1938
Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938

verstorben am 09.08.1991 in Falkenberg/Niederbayern






Leutnant Karl Beschle *17.02.1915 in Duchtlingen/Hoentwiel

Kurt Beschle trat der Reichwehr bei, wo er im April 1933 zur 8. Batterie des Artillerie-Regiments 5 in Ludwigsburg gehörte.
Bis 1939 wurde er im Regiment in verschiedenen Dienststellungen verwendet, so unter anderem als Nachrichtenstaffelführer.
Im Russland-Feldzug im Kampf, befindet er sich als Hauptwachtmeister bei der Stabsbatterie des Regiments und wird Mitte Mai 1944 zum Leutnant befördert und übernimmt zeitweise die Führung der 4. Batterie des Artillerie-Regiments 114.
Aus dem Raum Kishinev-Jassy-Vaslui kommend bezog die II. Abteilung, zusammen mit dem Grenadier-Regiment 72, eine Stellung am Seretul, unweit der Bahnlinie Roman-Bacau-Focsani und der Bahnstation Facutti, im sogenannten "Weizenfeld". Schlüsselpunkt dieser Stellung war die Höhe 501, der sogenannte "Cypiriac". Die dort eingerichtete B-Stelle, bot einen guten Überblick über das Kampffeld, in das sich die B- und VB-Männer Adam Junk und Fritz Sommer schnell eingeschossen hatten. Die Stellungen waren durch die Grenadiere und die Batterien bestens gesichert. Nach einigen Wochen Ruhe, brachte der Abwurf von sowjetischen Flugblättern beim Nachbar jedoch wieder Unruhe in das Frontleben. Die rumänischen Waffenbrüder wurden aufgefordert ihre Stellungen zu verlassen und überzulaufen, da die Sowjets bald kommen werden.
Für die Verteidiger der Höhe 501 galt es diese unter allen Umständen zu halten, bot sie doch einen weiten Blick zur Pass-Strasse Piatra-Neamt und damit auf eine mögliche Rückzugsstrasse der deutschen Truppen.
An einem Samstagmorgen, mglw. der 19.08.1944, griff der Gegner lautlos an und rollte im Norden und Süden die rumänischen Stellungen auf, den Cypiriac jedoch umgehend. Kurz entschlossen sammelte Beschle die verfügbaren Kräfte in einem Laufgraben und ging im Nahkampf auf die Höhe 501 vor, womit er eine Feindbesetzung der Höhe verhinderte. Durch geschickt gelenktes Sperrfeuer der Artillerie gelang es die heißumkämpfte Höhe auch weiterhin feindfrei zu halten. Für das Halten dieser Höhe erhielt Karl Beschle am 03.11.1944 das Ritterkreuz. Mittlerweile war er jedoch schwer verwundet und ins Lazarett nach Eger verlegt worden, wo ihm durch Adam Junk das Ritterkreuz überreicht wurde.
Nach dem Krieg  übernahm Beschle die Leitung eines Reitbetriebes in Bohlingen bei Radolfzell.

Ritterkreuz am 03.11.1944

verstorben am 08.12.1973 in Gottmadingen





Hauptmann Gustav Huber *03.09.1917

Ritterkreuz am 26.11.1944 als Kommandeur I.Btl Art.Regiment 115 (schwere Abtl.)
verstorben am 30.08.2000




Oberleutnant der Reserve Ludwig Streit *09.07.1911 in München

Ritterkreuz am 10.09.1943 als Führer 5.Kompanie Art.regiment 114
verstorben am 08.01.1947



Oberleutnant der Reserve Ernst Zeller *21.10.1908

Ritterkreuz am 16.11.1943 als Führer 3.Kompanie Art.Regiment 114
verstorben 12.08.1944




Oberleutnant Gerhard Mantel *02.08.1914

Ritterkreuz am 14.04.1945 als Chef 2.Panzer Jäger Abteilung 52




Hauptmann der Reserve Alois Rampf *16.06.1916

Ritterkreuz am 4.10.1944 als Oberleutnant der Reserve 3.Kompanie Pionier Bataillon 88
Eisernes Kreuz 1.Klasse
Eisernes Kreuz 2.Klasse
allgemeines Sturmabzeichen
Verwundetenabzeichen in Silber

verstorben am 19.5.1994





Generalleutnant Kurt Himer *21.12.1888 in Cottbus

Eintritt in die Armee am 21.April 1908.
Fahnenjunker im 157 Inf.Rgt. vonm 21.4.1908-01.07.1912
Adjutant I.Btl. des 157 Inf.Rgt. von 01.07.1912-27.03.1915
MG Kompanie Offizier im 157 Inf.Rgt. vom 27.03.1915-20.05.1916
Regiments Adjutant 157 Inf.Rgt. von 20.5.1916-16.10.1916
Adjutant 233 Inf.Brigade vom 16.10.1916-16.05.1917
General Stab XXXI. Reserve Korps vom 16.05.1917-22.08.1917
General Stab 81.Res.Div. 22.08.1917-16.03.1918
General Stab 34.Inf.Div. von 16.03.1918-28.03.1918
General Stab vom 28.03.1918-22.06.1918
V. Reserve Korps vom 22.06.1918-03.07.1918
General Kommando 3.Armee vom 03.07.1918-29.07.1918
General Stab 7.Landwehr Division vom 29.07.1918-06.01.1919
General Stab XXII.Reserve Korps vom 06.01.1919-06.02.1919
General Stab Armee Gruppe Kiew vom 06.02.1919-10.02.1919
General Stab I.Armee Korps vom 10.02.1919-20.02.1919
Distrikt Komissar in Tilsit vom 20.02.1919-08.10.1919
Stab 20.Infanterie vom 08.10.1919-16.10.1919
41.Reichswehr Brigade vom 16.10.1919-06.02.1920
General Stab 20.Infanterie vom 06.02.1920-01.10.1920
40.Reichswehr Regiment vom 01.10.1920-07.11.1920
Regiments Adjutant 2.Inf.regt. vom 07.11.1920-01.10.1921
Kompanie Chef 2.Inf.Rgt. vom 01.10.1921-01.01.1923
Stab 6.Division vom 01.01.1923-01.04.1927
Stab Infanterie VI. vom 01.04.1927-01.10.1928
versetzt ins 6.Gebirgs Rgt. & versetzt zur Marine Basis der baltischen See in Kiel vom 01.10.1928-01.06.1929
Kommando Büro cuxhaven 01.06.1929-01.08.1930
Kommando Büro Hannover 01.08.1930-01.04.1931
Reichswehr Ministerium von 01.04.1931-01.12.1934
Kommandeur I.Btl. Infanterie Regiment München vom 01.12.1934-01.08.1935
Kommandeur Infanterie Regiment München vom 01.08.1935-15.10.1935
Kommandeur 19.Infanterie Regiment vom 15.10.1935-01.08.1938
Generalstabsoffizier vom 01.06.1938-10.11.1938
Millitär Attache in Warschau vom 10.11.1938-09.9.1939
Generalstabs Chef des Grenzschutz Kommandos 1 vom 09.09.1939-15.09.1939
Generalstabs Chef Korps Kaupisch vom 15.09.1939-19.09.1939
Militär Kommandeur Danzig-Westpreußen vom 19.09.1939-22.10.1939
Generalstabs Chef XXXI. vom 07.11.1939- Mai 1940
Kommandeur der 216 Inf.Division vom 08.9.1940-01.04.1941
Führer Reserve OKH  April 1941
General der Ungarischen Truppen vom April 1941-18.8.1941
Führer Reserve vom 19.08.1941-17.12.1941
Führung der 46.Infanterie Division vom 17.12.1941-25.12.1941
Kommandeur 46.Infanterie Division vom 25.12.1941-26.03.1942
verwundet Führer Reserve vom 26.3.1942-04.04.1942

verstorben an Verwundung am 04.04.1942 im Hospital Simferopol/Russland

Letnant am 19.08.1909
Oberleutnant am 27.01.1915
Hauptmann am 22.03.1917
Major am 01.02.1930
Oberstleutnant am 01.04.1934
Oberst am 01.01.1936
Generalmajor am 01.10.1939
Generalleutnant am 01.10.1941

Deutsches Kreuz in Gold am 23.03.1942






General der Infanterie Kurt Kriebel *26.02.1888 in Metz

Karl Kriebel trat nach seiner Ausbildung im Kadettenkorps am 7. Juli 1907 als Fähnrich in die Königlich Bayerische Armee ein. Er kam dabei zum 1. Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment "König". Nach dem Besuch der Kriegsschule München wurde er bei diesem am 26. Mai 1909 zum Leutnant befördert. Bei Beginn des 1. Weltkrieges rückte er als Regimentsadjutant mit seinem Regiment an die Front. Dort wurde er am nach wenigen Tagen schwer verwundet. Erst im November 1914 kam er wieder zum Regiment zurück. Bei diesem wurde er jetzt in verschiedenen Positionen eingesetzt. Am 19. Mai 1915 wurde er zum Oberleutnant befördert. Ab Herbst 1917 wurde er bei verschiedenen anderen Einheiten eingesetzt. Am 22. März 1918 wurde er zum Hauptmann befördert. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dabei kam er im Übergangsheer im Reichswehr-Schützen-Regiment 41 zum Einsatz. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann in das 19. (Bayer.) Infanterie-Regiment versetzt. Ab 1922 absolvierte er seine Führergehilfenausbildung im Stab der 7. Division der Reichswehr. Danach gehörte er im Frühjahr 1924 zum Generalstab der 7. Division der Reichswehr. Ab dem 1. Oktober 1924 wurde er dann für die nächsten Jahre in den Generalstab der 2. Kavallerie-Division in Breslau versetzt. Am 1. Oktober 1928 wurde er in die Ausbildungs-Eskadron vom 3. (Preuß.) Reiter-Regiment in Rathenow versetzt. Er wurde von dort aber nach Berlin kommandiert um an den "Reinhardt-Kursen" teilzunehmen. Am 1. Juli 1929 wurde er zum Major befördert. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1929 in den Stab vom Gruppenkommando 1 in Berlin versetzt. Am 1. Oktober 1930 wurde er in den Stab der 4. Division der Reichswehr nach Dresden versetzt. Dort wurde er jetzt die nächsten Jahre eingesetzt und am 1. Oktober 1933 zum Oberstleutnant befördert. Bei der Erweiterung der Reichswehr am 1. Oktober 1934 wurde er dann kurzzeitig zum Kommandeur des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment München ernannt. Noch in diesem Herbst wurde er in das Reichswehrministerium versetzt. Dort wurde er in der Abteilung Fremde Heere (T 3) im Truppenamt (TA) eingesetzt. Bei diesem wurde er am 1. September 1935 zum Oberst befördert. Am 1. Oktober 1936 wurde er zum Chef des Stabes der Inspektion der Kriegsschulen (In 1) ernannt. Am 1. März 1938 wurde er dann zum Kommandeur der Kriegsschule Dresden ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1939 zum Generalmajor befördert. Bei der Mobilmachung wurde er am 26. August 1939 zum Kommandeur der 56. Infanterie-Division ernannt. Mit dieser kam er im Polenfeldzug nicht mehr zum Einsatz und wurde dann an die Westfront verlegt. Dort führte er seine Division zuerst in den Westfeldzug. Dabei wurden ihm recht früh beide Spangen zu seinen Eisernen Kreuzen verliehen. Am 4. Juli 1940 wurde ihm das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im Juli 1940 gab er sein Kommando ab. Er wurde dafür zum Kommandeur der 46. Infanterie-Division ernannt. Am 1. August 1940 wurde er zum Generalleutnant befördert. Mit der 46. Infanterie-Division wurde er dann zuerst im Balkanfeldzug eingesetzt. Diese führte er dann auch im Sommer 1941 beim Ostfeldzug beim Angriff auf Südrussland. Noch im Jahr 1941 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Im Sommer 1942 wurde er dann zum Wehrersatz-Inspekteur von Nürnberg ernannt. Am 1. April 1943 wurde er unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Infanterie zum Kommandierenden General des Stellvertretenden Generalkommando VII. Armeekorps in München ernannt. Damit wurde er jetzt auch zum Befehlshaber vom Wehrkreis VII. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 gehörte er im August 1944 als Vertreter mit zum Ehrenhof der Wehrmacht, welcher die beschuldigten Offiziere aus der Wehrmacht ausstieß und diese damit in den Zugriff vom Volksgerichtshof brachten. Dieser Ehrenhof bestand hauptsächlich aus Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, Generaloberst Guderian, General der Infanterie Walter Schroth und Generalleutnant Karl-Wilhelm Specht als aktive Mitglieder. Vertreter war außer ihm noch Generalleutnant Heinrich Kirchheim. Als sein Wehrkreis zum Kriegsgebiet geworden war, musste er Mitte April 1945 sein Kommando abgeben und wurde in die Führerreserve versetzt. Bei der Kapitulation geriet er in Gefangenschaft. Aus dieser wurde er 1947 wieder entlassen.

Ritterkreuz am 04.07.1940
1914 EK I
1914 EK II
Kgl. Bayer. Prinz-Regent-Luitpold Jubiläums-Medaille
Kgl. Bayer. Militär-Verdienstorden IV. Klasse mit Schwertern und mit der Krone
Ehrenkreuz für Frontkämpfer
Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis I. Klasse
Spange zum EK II
Spange zum EK I

verstorben am 28.11.1961 in Sparenberg






Generalleutnant Paul von Hase *24.07.1885 in Hannover

Er war der Sohn des königlich preußischen Oberstabsarztes Dr. med. Paul von Hase (1840–1918) und der Friederike (Frieda) Sperber (1849–1943) und Enkel des Kirchengeschichtsprofessors Karl von Hase (1800–1890). Einer seiner Urgroßväter war der Verleger Gottfried Christoph Härtel (Breitkopf & Härtel).

Hase heiratete am 14. Dezember 1921 in Neustrelitz (Mecklenburg-Strelitz) Margarethe Baronesse von Funck (* 27. April 1898 in Mitau, Lettland; † 25. November 1968 in Vilafranca del Penedès bei Barcelona, Spanien), die Tochter des kaiserlich russischen Stabskapitäns Carl Baron von Funck, Kreis-Chef in Friedrichstadt, Mitau und Bauske in Lettland, und der Ella Kassack.

Im Jahre 1905 trat Paul von Hase als Einjährig-Freiwilliger in das Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiment 1 ein und absolvierte eine Offizierausbildung, auf die am 27. Januar 1907 die Beförderung zum Leutnant folgte. Im Ersten Weltkrieg absolvierte von Hase mehrere Kommandos als Zugführer und im Generalstab und war bei Kriegsende Hauptmann. In die Reichswehr übernommen, diente Paul von Hase vom Mai 1920 an als Kompaniechef im Infanterieregiment 51. Lange Zeit, vom Oktober 1926 bis zum März 1931, war von Hase Kommandant des Schießplatzes Kummersdorf. Am 1. April 1928 wurde er Major, am 1. Februar 1933 Oberstleutnant. Im Februar 1934 wurde er Bataillonskommandeur des II./Infanterieregiment 5. Über ein Kommando im Ausbildungsbataillon des Infanterieregiments Frankfurt (Oder) wurde er am 15. Oktober 1935 als Oberst Regimentskommandeur des Infanterieregiments 50 in Landsberg an der Warthe. Noch in dieser Funktion wurde von Hase am 1. April 1938 Generalmajor. 1938 wurde er, bisher immer als Kommandeur infanteristischer Einheiten eingesetzt, Artillerie-Kommandeur 3 in Guben.

Zu Kriegsbeginn wurde er damit beauftragt, die 46. Infanteriedivision aufzustellen und zu führen, ein Kommando, das er bis zum 24. Juli 1940 innehatte, bis er die 56. Infanteriedivision übernahm. Sein letztes Truppenkommando gab er am 25. November 1940 ab und wurde an diesem Tag Stadtkommandant von Berlin.

Seit 1938 war Generalmajor von Hase in die Verschwörungspläne des Offizierskorps eingeweiht, an denen Männer wie Wilhelm Canaris, Hans Oster, die Generale Erwin von Witzleben, Franz Halder und Erich Hoepner arbeiteten.

Am 20. Juli 1944 ließ von Hase das Regierungsviertel in Berlin abriegeln. Nach dem misslungenen Attentat und Umsturzversuch wurde er noch am Abend des 20. Juli verhaftet. In einem Prozess gegen einen Teil der Verschwörer wurde er am 8. August 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee auf ausdrücklichen Befehl Hitlers durch erhängen, statt wie sonst üblich durch erschießen umgebracht.


Deutsches Kreuz in Silber: am 30.12.1943 als Generalleutnant und Kommandant von Berlin
1914 EK I
1914 EK II
RK I. Klasse des Kgl.
Sächs. Albrechts-Orden mit Schwertern
Hamburgisches Hanseatenkreuz
Verwundetenabzeichen, 1918 in Schwarz
Deutsches Reichssportabzeichen
Ehrenkreuz für Frontkämpfer
Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis I. Klasse
Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938
Spange zum EK II
Spange zum EK I
Kriegsverdienstkreuz II. bis I. Klasse mit Schwertern







Generalleutnant Freiherr Rudolf von Waldenfels *23.09.1895 in Ingolstadt

Rudolf von Waldenfels trat am 17. August 1914 als Fahnenjunker in die Königlich Bayerische Armee ein. Er kam dabei zum 6. Chevauxleger-Regiment. In diesem wurde er am 22. Juli 1915 zum Leutnant befördert. Das Patent wurde auf den 15. November 1915 datiert. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Das Patent wurde dann auf den 1. September 1915 vordatiert. Im Frühjahr 1924 gehörte er zur 1. Eskadron vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment in Bamberg. Im Frühjahr 1925 gehörte er zur 3. Eskadron vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment in Ansbach. 1926 wurde er bei dieser zum Oberleutnant befördert, wobei das Rangdienstalter auf den 1. April 1925 festgelegt wurde. Im Frühjahr 1928 gehörte er dann zur 2. Eskadron vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment in Ansbach. Am 1. März 1930 wurde er dann bei dieser zum Rittmeister befördert. Im Frühjahr 1932 gehörte er dann wieder zur 3. Eskadron vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment in Ansbach. In den dreißiger Jahren war er als Major Leiter vom Spring-Lehrstall an der Kavallerie-Schule Hannover. Am 1. November 1936 wurde er dann zum Kommandeur der I. Abteilung vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1938 zum Oberstleutnant befördert. Bei der Mobilmachung wurde er dann zum Kommandeur der Aufklärungs-Abteilung 10 ernannt. Am 1.März 1924 wurde er dann zum Kommandeur der Aufklärungs-Abteilung 24 ernannt. Am 12. November 1940 wurde er für eine Einweisung als Regimentskommandeur zum Schützen-Regiment 69 kommandiert. Am 15. April 1941 übernahm Freiherr von Waldenfels in Osterode das Schützen-Regiment 4. Zu dieser Zeit war er noch immer Oberstleutnant. Das Regiment führte er dann bei Beginn des Ostfeldzuges beim Angriff auf Nordrussland. Am 1. Oktober 1941 wurde er zum Oberst befördert. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Oktober 1940 festgelegt. Beim Vorstoß auf Leningrad erwarb er sich am 11. Oktober 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Am 1. April 1941 gab er sein Kommando ab. Direkt anschließend übernahm er die Schützen-Brigade 6. Auch bei deren Umbenennung im Juli 1942 zur 6. Panzer-Grenadier-Brigade war er weiter der Kommandeur. Bei der Auflösung der Brigade am 1. November 1942 wurde er von seinem Kommando entbunden. Im November 1942 übernahm er dann als Kommandeur die Abteilungsführerschule Paris. Im August 1943 gab er dieses Kommando ab. Dafür übernahm er am 22. August 1943 als Kommandeur die 6. Panzer-Division. Diese Position sollte er in den nächsten Jahren mehrmals wahrnehmen. Am 1. November 1943 wurde er zum Generalmajor befördert. Für die Führung der Division im Kessel von Kamenez-Podolsk erhielt er am 14. Mai 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Mit dem Rangdienstalter vom 1. Juni 1944 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 20. Januar 1945 wurde er der letzte Kommandeur der 6. Panzer-Division.


Eichenlaub am 14.05.1944
Ritterkreuz am 11.10.1941

verstorben am 14.August 1969 in Rottach-Eggern





General der Gebirgstruppen Karl Hans Maximilian von Le Suire *8.11.1898
in Unterwössen,Amt Traunstein/Oberbayern

Eintritt in die Armee am 01.12.1916
Fahnenjunker im 1.Bayrischen Inf.Rgt. vom 01.12.1916-07.07.1917
Im Feld mit dem 1.Bayrischen Inf.Rgt. vom 07.07.1917-28.07.1918
verwundet,im Hospital vom 28.07.1918-24.11.1918
zurück zum 1.Bayrischen Inf.Rgt. vom 24.11.1918-15.04.1919
Freiwilligen Abteilung Heinzmann vom 15.04.1919-18.04.1919
Freikorps Epp vom 18.04.1919-15.06.1919
41.Regiment vom 15.06.1919-01.01.1921
19.Inf.Regiment vom 01.01.1921-01.05.1927
Ausbildung beim 7.Pionier Btl. vom 25.09.1924-19.11.1924
Waffen Schulen Kurs in Dresden vom 01.04.1925-15.08.1925
Kus in Wünsdorf vom 29.06.1926-15.06.1927
Regiments offizier im 19.Inf.regiment vom 01.05.1927-01.10.1930
Führer Ausbildung im Stab der 7.Division vom 01.10.1930-01.10.1932
2.Art.Regiment Kommando stab Berlin als Assistent Gruppen Kommando 1 vom 01.10.1932-01.10.1933
Offizier mit Spezial Aufgaben im Armee Kommando vom 01.10.1933-01.10.1934
Ausbilder an der Kriegsakademie vom 01.10.1934-06.10.1936
Kompanie Chef im 61.Inf.regiment vom 06.10.1936-15.07.1937
Generalstabsoffizier Ia bei der 2.Panzer Division vom 15.07.1937-01.12.1938
im Generalstab der schnellen Truppen vom 01.12.1938-26.08.1939
Generalstabs Offizier Ia der 30.Inf.Division vom 26.08.1939-05.06.1940
Generalstabs Kurs vom 05.06.1940-16.06.1940
Chef des Generalstabs des Gebirgs Korps Norwegen vom 16.06.1940-16.07.1942
Führer Reserve OKH vom 16.07.1942-30.08.1942
Kommandeur des 99 Gebirgs Infanterie Regiment vom 30.08.1942-13.02.1943
Führer der 46.Infanterie Division vom 13.02.1943-27.02.1943
Führer Reserve OKH vom 27.02.1943-10.03.1943
Führer der 117.Jäger Division vom 10.03.1943-01.05.1943
Kommandeur der 117.Jäger Division vom 01.05.1943-10.07.1944
Führer Reserve OKH vom 10.07.1944-05.08.1944
Führer des XXIV.Panzer Korps vom 05.08.1944-20.08.1944
Führer Reserve OKH vom 20.08.1944-01.10.1944
Kommandierender Generela des XXXXIX.gebirgs Korps vom 01.10.1944-08.05.1945
in Sowjetischer Gefangenschaft vom 08.05.1945-18.06.1954

Fahnenjunker Uffz. am 01.10.1917
Fähnrich am 21.12.1917
Leutnant am 30.03.1918
Oberleutnant am 31.07.1925
Hauptmann am 01.05.1933
Major am 01.10.1936
Oberstleutnant am 11.04.1939
Oberst am 1.12.1941
Generalmajor am 30.04.1943
Generalleutnant am 01.01.1944
General der Gebirgstruppen am 01.10.1944

Ritterkreuz (4084): am 26.11.1944 als General der Gebirgstruppe und Kommandierender General des XLIX. Gebirgs-Korps
Deutsches Kreuz in Gold (106/54): am 25.04.1942 als Oberstleutnant i.G. und Ia Gebirgs-Korps Norwegen
1914 EK I: 19.12.1921
1914 EK II: 28.03.1918
Verwundetenabzeichen, 1918 in Schwarz: 28.10.1918
Kgl. Bayer. Militär-Verdienstorden IV. Klasse mit Schwertern: 17.11.1918
Kriegsdenkmünze 1914/1918 des Kyffhäuser-Bundes: 31.12.1921
Ehrenkreuz für Frontkämpfer: 29.12.1934
Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis II. Klasse: 02.10.1936
Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938
Spange zum EK I: 13.09.1939
Spange zum EK II: 13.09.1939
Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938: 11.01.1940
Finn. Freiheitskreuz II. Klasse mit Schwertern: 26.10.1941
Medaille “Winterschlacht im Osten 1941/1942”: 01.05.1942
Kubanschild: 01.10.1944
im Wehrmachtbericht genannt: 17.10.1944






Edgar SXXXXXXX *19.12.1925 in Würzburg

Erkennungsmarke 6526
Stammkompanie/Grenadier Ersatz Bataillon 186


17.04.1943 bis 09.07.1943 : RAD Regensburg Abtl.9/293


schriftliche Originalaufzeichnungen aus dem Tagebuch von Edgar S.



31.07.1943: Ansbach, Ausbildung im Grenadier Bataillon 186 (Gren. Btl. 186)

17.09.1943: 21.30 Uhr, verwundet bei Kraljevo Serbien durch Partisanen

27.12.1943: Vom Lazarett entlassen, nach Cotanovski/Calowitz bei Ruma.
FPN (Feldpostnummer) 37715. Kriegslazarett Semlin bei Belgrad. 2.Kompanie Kriegslazarett Abtl.571

03.01.1944: MG-Schütze FPN 34 094, im Stab II.Btl. Gren Rgt.97 5-8 Kompanie

08.01.1944: verwundet

20.02.1944: In Indija abgefahren (Urlaub)

22.02.1944: Gertrud ( kleine Schwester) gestorben.

06.03.1944: In Milowitz Scharfschützenlehrgang, Btl. 260

18.03.1944: Brückenkopf Nikolajew

02.04.1944: Verwundet durch Tiefflieger (Fliegerbombe, durch Luftdruck durch die Luft geschleudert, Rippenbruch). Obergefreiter Luttner gefallen. Im Feldlazarett gelegen.

11.04.1944: Von Wiener-Neustadt mit Sanka (Sanitätskraftwagen) nach Wien.

16.05.1944: Durch die Karpaten wieder zur Truppe. MG 42 bekommen.
Piatra, Roman, Jassi (Karpaten). Die Front ist ruhig. Die ersten Toten: 14 Mann, 18 Mann verwundet.

20.05.1944: Erster Nahkampftag

29.05.1944: Als Scharfschütze ins vorderste Loch.
1. Tag: 4 x getroffen
2. Tag: 2 x getroffen
3. Tag: 0 x getroffen
4. Tag: 2 x getroffen
5. Tag: 1 x getroffen

01.06.1944: Herbert gefallen. Scharfschützen haben ihn erwischt. Ich muss in das selbe Loch als Scharfschütze.
1. Tag: 4 x getroffen
2. Tag: 2 x getroffen
3. - 6.Tag: nicht mehr getroffen
Uhler, Lifka, Werg gefallen. Feldwebel Urner linker Arm abgerissen.

16.06.1944: Nur noch 6 Mann. Zurück zum Troß.

21.06.1944: Russen greifen an. MG bekommen. Alles geht stiften. Wetga schießt T-34 (Panzer) ab, mit der Panzerfaust (die ich 3 Wochen rumgeschleppt habe).

23.08.1944: Die Division ist aufgerieben. Als Versprengter zur fremden Einheit.
SMG (Schweres Maschinengewehr) mit Lafette bekommen. 1 Tag
an der Front, die Optik hat einen Splitter bekommen. Das SMG fällt aus.

28.08.1944: Einen Splitter in die linke Wange bekommen. Im Lazarettzug nach Prag.

15.09.1944: Mit LKW nach Siebenbürgen. An der Front gleich mit Gewehrfeuer
empfangen. Als Scharfschütze eingeteilt. 6 Tage keinen Russen gesehen.
Volland aus Nürnberg gefallen und noch 14 (weitere). 7 verwundet, der Haufen wird wieder kleiner.

08.10.1944: Gegenstoß. Jetzt rennt der Russe.

24.11.1944: Verleihung des Verwundetenabzeichen in schwarz für Verwundung vom 17.09.1943, genannter Truppenteil Marschkompanie Gren. Ers. Btl. 42

04.12.1944 – 20.12.1944: Urlaub

05.01.1945: Wieder an die Front. Infanterie Sturmabzeichen bekommen und EK2 Soldbuch aber nicht zum Eintragen abgegeben.

18.02.1945: Hager verwundet. Als Scharfschütze wieder eingeteilt. 8 Tage...9 x getroffen. Alles aufgerieben. Scharfschützenbuch mit 36 Abschüssen weggeworfen.

27.03.1945: Bei Neuhäusel wieder verwundet. Nach Pilsen ins Lazarett.

29.03. - 30.03.1945: Im Lazarettzug in Wien gestanden.

09.05.1945: aus Reserve Lazarett II. Pilsen, Krankenabteilung II. entlassen

Gefangenenlager in Pilsen beim Amerikaner

18.05.1945: aus Gefangenschaft entlassen





Heinz-Wilhelm-Albert Roschlau *24.07.1924 in Scheusingen


Mit 17 Jahren Rottenführer bei der NSKK 14/M95 in Coburg.
Grundausbildung beim Infanterie-Regiment 19 in der 3 oder 8 Kompanie.
Ausbildung zum Funker/Nachrichtenmann.

Eingesetzt beim Stab I. Grenadier Regiment 97
Am 4.August 1943 verwundet

Verleihung des schwarzen Verwundetenabzeichens am 19.Juli 1943 im Reserve Lazarett I. in Bunzlau

Fernverlobung, Hochzeit am 20.Juli 1944 in Königheim mit Erna Rosa Roschlau geb.Metzger

Heinz Roschlau ist der Großvater des Homepage Betreibers, durch den die Idee zu dieser Webseite entstanden ist.















































































 


 

wichtige Webseiten
 
www.forum-der-wehrmacht.de

www.lexikon-der-wehrmacht.de

www.balsi.de

www.grenadierregiment162.de.tl

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Bekanntmachungen
 
Heute am 13.01.2011 wurde mein geliebter Großvater Heinz Roschlau
nach kurzer schwerer Krankheit zur großen Armee abberufen.

Er weilt jetzt bei seinen Kameraden der 46.ID
die lange vor ihm gehen mussten.
 
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